Gespeichert von Thomas am Mi, 16/08/2017 - 14:33

Der Familienbund reist in die deutsche Hauptstadt Berlin

Reichstag bei Nacht

Der Familienbund von St. Marienkirchen hat in den vergangenen Jahren mit enorm vielfältigen Aktivitäten ein interessantes Freizeit-, Sport- und Bildungsprogramm auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Dabei wurde aber auch die Gemeinschaft im Ort und innerhalb des Familienbunds gefördert. Als Dankeschön für die viele Arbeit lud nun Obmann Ing. Gerhard Angster die aktiven und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Familienbunds zu einer gemeinsamen 4-tägigen Busreise nach Berlin ein.
39 Personen ließen sich dieses Angebot nicht entgehen und machten sich am 10. August zeitig in der Früh auf die ca. 680 km lange Reise. Der erste Höhepunkt erwartete die Reisegruppe kurz vor den Toren Berlins. Sie besuchten die wunderschöne Schlossanlage Sanssouci in Potsdam. Bei einer ca. 2 stündigen Führung lernten sie das Sommerschloss, das Friedrich II Mitte des 18. Jahrhunderts im Rokokostil erbauen ließ, kennen. Nachdem auch noch die prächtige Gartenanlage bewundert wurde erreichte die Reisegruppe schließlich spätabends das Hotel Leonardo in Berlin Mitte. Bei einem gemeinsamen Abendessen erholte sich die Gruppe von den Strapazen der Anreise und konnte dabei gleich landestypische Speisen und Getränke kennen lernen.

Am zweiten Tag wurde bei einer geführten Stadtrundfahrt die alte und neue Metropole Berlin erkundet. Die Highlights auf der Route waren das Brandenburger Tor, der Reichstag, das Regierungsviertel, das Bundeskanzleramt, das Holocaust Mahnmal, die 112 Meter original Berlin Mauer und ein Stopp beim Checkpoint Charly. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von vielen zu einem ausgedehnten Spaziergang durch Berlin genutzt. Schließlich stand um 17.00 Uhr die geführte Besichtigung des Reichstags auf dem Programm. Die Samareiner und Samareinerinnen waren von diesem außergewöhnlichen Gebäude sehr angetan und beim anschließenden gemeinsamen Abendessen wurde noch viel über diese Eindrücke gesprochen.

Am dritten Tag nützten noch viele Reiseteilnehmer den Vormittag, um individuell verschiedene Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Am Nachmittag wurde schließlich eine gemeinsame Schifffahrt unternommen, die die Reisegruppe entlang der Spree durch Berlin führte. Wieder einmal wurde staunend registriert, was in dieser Stadt seit der Wiedervereinigung im Jahre 1989 bewegt wurde und noch immer gebaut wird.
Berlin ist eine moderne und pulsierende Stadt, die trotzdem  nicht stressig und hektisch wirkt. Es ist eine weitflächige und offene Stadt, die mit seinen gemütlichen Restaurants, den vielen kleinen Geschäften und seinen zahlreichen Grünflächen zum Verweilen einlädt.

Am vierten Tag hieß es wieder Abschied nehmen von Deutschlands Bundeshauptstadt. Auf der Rückfahrt legte die Reisegruppe noch einen Zwischenstopp in Mödlareuth ein. Dieses kleine unscheinbare deutsche Dorf ist auch als "Little Berlin" bekannt. Bis 1989 war es wie Berlin durch eine Mauer geteilt. Jahrzehntelang hat sie die nicht einmal 60 Mödlareuther voneinander getrennt. Nun erzählen die Bewohner in einem kleinen Museum und mit gut erhaltenen Resten der einstigen Grenzanlage ihre Geschichte.

Abschließend möchte sich die Reisegruppe noch ganz herzlich beim Organisator Obmann Ing. Gerhard Angster bedanken. Die Reise ist toll vorbereitet gewesen und hat allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr gut gefallen und für unvergessliche Eindrücke gesorgt. Die nun folgenden Bilder mögen dies veranschaulichen:

Sanssouci 1Sanssouci 2Sanssouci 3Sanssouci 4Sanssouci 5Reichstag 1Checkpoint CharlieReichstag 2Reichstag 3Brandenburger Tor 1Reichstag 4Reichstag 5Spree 1Spree 2Essen 3Essen 4Mauer Potsdamer PlatzGerhard 1MödelsreuthGerhard 3