1 Jahr Feuerbestattung Oberösterreich: pietätvoll Verabschieden

1 Jahr Feuerbestattung Oberösterreich: pietätvoll Verabschieden
Junge Feuerbestattung ermöglicht Trauerausbildung
St. Marienkirchen/Polsenz. In nur einem Jahr Betrieb ist es der Feuerbestattung Oberösterreich gelungen, zum weltweiten Vorbild im pietätvollen und umweltgerechten Verabschieden zu werden. Über 2.500 Mal durfte die neue Alternative im Feuerbestattungswesen ihre Kompetenz und ihren Anspruch beweisen. Modernste Technologie, qualifizierte Mitarbeiter und ein einzigartiges Umweltkonzept waren dafür Wegbereiter.
Mit einem Tag der offenen Tür am 26. Oktober 2016 (11-15 Uhr) wird das erfolgreiche erste Betriebsjahr der Feuerbestattung Oberösterreich begangen. „Wir freuen uns, der Öffentlichkeit unseren ökologischen Ausnahmebetrieb präsentieren zu dürfen. In diesem ersten Jahr konnten wir bereits unser Ziel erreichen und weltweit erstmals Pietät mit Ökologie verbinden!“ erklärt DI Peter Tappler als Geschäftsführer. Tatsächlich ist die Feuerbestattung Oberösterreich in regem Kontakt mit nationalen und internationalen Institutionen, um ihr Umweltkonzept, das auf Energieoptimierung und Emissionsvermeidung basiert, weltweit zu etablieren.
Raum für Trauer schaffen
Neben der ökologischen Ausrichtung der Feuerbestattung Oberösterreich ist Transparenz und Trauerarbeit eine Maxime der neuen Bestattungsalternative. Jeden ersten Donnerstag im Monat, also auch am 3. November 2016, findet um 19 Uhr eine öffentliche Führung statt. „Unser Anliegen ist es etwas dem Tabu Tod entgegenzusetzen. Im Rahmen unserer öffentlichen Führungen und Gruppenangeboten konnten wir bereits 5.000 Interessierte bei uns begrüßen.“ ergänzt der Betriebsleiter Peter Schauer. Als offenes Haus erfahren die Besucher bei den Führungen alle Einzelheiten zum Einäscherungsprozess, lernen den Anspruch und die Arbeitsweise des Teams kennen. Im Zuge des einjährigen Betriebsjubiläums geht die Feuerbestattung Oberösterreich einen entscheidenden Schritt weiter und ermöglicht mit dem mobilen Hospiz Eferding ein Ausbildungsprogramm für Trauerbegleiterinnen. Dieses vom Roten Kreuz getragene Programm schafft es, dass im Bezirk Eferding Mitmenschen und deren Angehörigen eine qualifizierte Begleitung auf dem letzten Weg erfahren. Ein Teil des Anspruchs der Feuerbestattung Oberösterreich ist es auch Angehörigen die Möglichkeit zu geben, bei der Einäscherung von Verstorbenen dabei zu sein und sie bei ihrem letzten Weg zu begleiten. Bisher zeigt sich, dass rund ein Prozent aller Angehörigen bei der Einäscherung ihrer Verstorbenen teilnehmen.
Weltweit erste ökologische Feuerbestattung
Mit einem großflächigen Sonnenkraftwerk am Dach und der klimaneutralen Arbeitsweise ist die Feuerbestattung Oberösterreich schon seit Betriebsstart ein ökologischer Spitzenreiter. In Zusammenarbeit mit der Umweltinitiative Climate Austria werden sämtliche CO2- Emissionen auf Null reduziert. Dies erfolgt durch finanzielle Unterstützung von regionalen Klimaschutzprojekten, die sonst nicht hätten verwirklicht werden können. Der Grundgedanke in der Ermöglichung dieser Umweltprojekte liegt darin, den Ausstoß einer bestimmten Menge an CO2, der an einem Ort nicht vermieden werden kann, an einem anderen Ort der Region zu verhindern bzw. zu binden. Die regionale CO2-Bilanz wird so nachhaltig reduziert. Mit dem weltweit führenden Anlagenhersteller
IFZW aus Deutschland wurde ein Ofentyp gewählt, der sich auf dem neuesten Stand der Technik befindet. Als Investition in die Zukunft ist gewährleistet, dass sich sowohl der Energiebedarf als auch die Emissionswerte auf ein Minimum reduzieren. Eine ausgefeilte Anlagensteuerung, genauso wie eine über Jahrzehnte verbesserte Rauchgasreinigung unterbietet Umweltschutzgrenzwerte um ein Vielfaches. In Zusammenarbeit mit dem ausführenden Architekten DI Georg Harant wurde die Bauplanung und -durchführung ökologisch abgestimmt. Sämtliche Bauteile wurden auf ihre ökologische Wertigkeit hin überprüft. Georg Harant führt aus: „Für mich war es spannend, die Vision eines ökologischen Vorbildbetriebs gebäudetechnisch umzusetzen. Mit der Feuerbestattung Oberösterreich ist uns ein überregionales Leuchtturmprojekt gelungen.“ (Schluss)
Rückfragehinweis
Peter Schauer, MSc +43 650 762 88 88 schauer@fbooe.at www.feuerbestattung-oberösterreich.at